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B.A.R.F.

Steht für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter.

Die Rohfütterung orientiert sich weitgehend an dem, was Hund und Katze in freier Natur erjagen würden. Hunde, so wie seine Vorfahren die Wölfe, sind von Natur aus Jäger und Fleischfresser. Der Wolf frisst jedoch nicht nur die selbst gejagte Beute, sondern auch Aas, Wurzeln, Gras, Beeren, Obst, Insekten und den Kot der Pflanzenfresser. Von seiner Beute werden Fleisch, Knochen, Innereien und Haut gefressen, lediglich die Därme bleiben übrig. Dadurch bekommt der Wolf alle lebenswichtigen Nährstoffe wie Fett, Eiweiß, Mineralien, Vitamine, Proteine und Spurenelemente.
Der Hund als Fleischfresser (Karnivore) besitzt einen für seine Bedürfnisse entsprechenden Magen-Darm-Trakt, dieser unterscheidet sich durch verschiedene Faktoren von den Pflanzenfressern.
Der Hund verfügt über starke Fangzähne die zum Fangen, Zerreißen und Zerkleinern der Beute dienen. Die Backenzähne verfügen über scharfe Kanten, die Knochen und große Fleischstücke zerteilen. Im Magen wird die Nahrung mit den Magensäften vermischt und für die Enzyme des Darmes vorbereitet. Fleischfresser verfügen über einen wesentlich kürzeren Darm als Pflanzenfresser. Die vollständige Verdauung von Fleisch und Knochen dauert max. 24 Stunden, bei Pflanzenfressern zwischen vier und fünf Tagen. Dadurch ist die Verdauung auf große Mengen pflanzlicher, auf Getreide basierender Nahrung keineswegs eingestellt.

Die Bestandteile der Rohfütterung sind Fleisch, Gemüse, Obst und Zusätze wie z.B. Öle und Fette. Getreide und Milchprodukte können ebenfalls gefüttert werden, müssen aber nicht zwangsläufig im Hundefutter enthalten sein.
Fleisch, Knochen, Fette und Innereien bilden die Grundlage und somit den größten Teil der Ernährung. Wobei Fett der primäre Energielieferant ist. Zum Fleisch gehört alles an Muskelfleisch, Zunge, Kronfleisch und das Herz. Fleisch kann von Rindern, Ziegen, Schafen, Pferden und Wild sein. Auch von Geflügel wie Hühnern, Pute, Enten und Gänsen. Innereien wie Leber, Niere, Milz, Lunge, Pansen und Blättermagen sind ebenfalls Bestandteile.
Gemüse und Obst stellen die zweite wichtige Grundlage dar. Der Hund bekommt über das Obst und Gemüse (soll in erster Linie den Magen-Darm-Inhalt des Beutetieres ersetzen) Vitamine und Mineralien.
Milchprodukte wie Joghurt, Topfen oder Frischkäse liefern zusätzlich Vitamin A und D und kommen dem Darm zugute. Bei Getreide kleine Mengen und Sorten mit geringem Glutenanteil füttern.
Pflanzen- und Fischöle liefern die wichtigen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Sonstige Futtermittel und Zusätze wie Eier, Kräuter, Samen, Kerne und Nüsse.

Detaillierte Informationen finden sie unter www.barfinfo.de und www.barfers.de

Buchtipps:
BARF Die artgerechte Ernährung des Hundes mit Tabellen und Futterplänen von Swanie Simon. Verlag: Drei Hunde Nacht, ISBN:3939522007

Natural Dog Food, Rohfütterung für Hunde von Susanne Reinerth.
Verlag: Books on Demand GmbH, ISBN: 3-8334-3063-X

 

Falls Sie bereits barfen entdecken Sie vielleicht die eine oder andere Parallele :))

Du bist ein Barfer, wenn ...

... du morgens nicht länger einen Kaffee brauchst; der Duft von frischem Pansen ist mehr als ausreichend um Dich zu wecken!
... du genauestens die inneren Organe einer Kuh beschreiben kannst.
... du besser ausbeinen kannst als dein Fleischer.
... deine Hunde Mahlzeiten bekommen, auf die Du stolz sein kannst, deine Familie sich allerdings von Fischstäbchen und Hamburgern ernährt.
... dein Tierarzt neidisch auf dein Hundefutter ist, genau wie deine Freunde, Arbeitskollegen und Familie!
... du 99 % der Tierärzte in deiner Gegend vor den Kopf gestoßen hast.
... du deine Familie mit den Geschichten über die Umstellung auf Rohfutter zu Tode gelangweilt hast.
... du an überfahrenen Wildtieren vorbeikommst und überlegst, ob deine Hunde das wohl fressen könnten.
... du immer die Jäger verteufelt hast, aber jetzt überlegst, ob deine Hunde wohl gern etwas leckeres Wildfleisch fressen würden.
... die Hälfte deiner Küchengeräte nur der Herstellung von Hundefutter dient.
... du dein Hundefutter fotografierst, um mehr Leute zur Umstellung zu bewegen.
... du nicht länger Autos kaufst unter dem Gesichtspunkt wieviele Hunde rein passen, sondern wieviel Kilo Fleisch man darin transportieren kann.
... du einen riesengroßen Gefrierschrank nur für Hundefutter besitzt.
... du mehr Kilometer fährst um Hundefutter zu organisieren als um zur Arbeit zu fahren.
... es dir nicht länger eklig vorkommt, mit rohem Fleisch zu hantieren.
... die Freunde deiner Hunde sie mit Neid betrachten.
... alle Hunde-Leute auf deinem üblichen Spazierweg dich als "die Verrückte die ihren Hunden rohes Fleisch gibt" bezeichnen.
... du diese Bezeichnung mit Stolz trägst.
... du Referate im lokalen Supermarkt hältst, sobald jemand einen Sack Trockenfutter in seinen Einkaufswagen lädt.
... du jedem die Zähne Deines 7-jährigen Hundes vorführst.
... du immer eine Taschenlampe dabei hast, um jedermann das glänzende Fell Deines Hundes zu zeigen.
... du ein ganzes Arsenal von Vitaminen und Zusatzstoffen besitzt, und nichts davon ist für dich.
... du einen neuen kreativen Zweck für Knochensägen, Hackbeile und Buschmesser entdeckt hast.
... du deinem Nachbarn die frischen Hundehäufchen unter die Nase hältst, um ihm zu zeigen, WIE KLEIN sie wirklich sind.
... du Dauerkunde beim Reformhaus bist und keine der gekauften Artikel für dich ist.
... einige deiner größten Errungenschaften darin bestehen, wie viele Leute du zur Rohfütterung konvertieren konntest.
... dein Ehemann anfängt, rohe Knochen aus der Supermarkt-Tiefkühltruhe zu nehmen und dich zu fragen, ob das OK ist.
... du langsam seltsame Blicke an der Supermarkt-Kasse bemerkst.
... du dich auf technische Debatten über den Nährwert von Bio-Kuhfladen einlässt.
... der Gedanke, dein Hund könnte ruhig Kuhfladen fressen, gar nicht mehr so abwegig erscheint.
... deine guten Nicht-Hunde-Freunde anfangen, den Küssen deiner Hunde zu widerstehen.
... du frische Erdbeeren in 35 Grad Hitze pflückst, während du weißt, dass die Hälfte davon für die Hunde eingefroren wird.

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Verfasser unbekannt